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Gästebuch

Montag, 01-09-08 12:57
  Beate Junkermann aus Keidelheim

Schweiz, Besuch der Hirtin Ute Braun mit den Landfrauen
29. bis 31.08.2008
Rückblickend war es eine "Reise für die Seele".
Eine wunderbar organisierte Reise mit einer tollen Gruppe.
Frau Zimmer versorgte uns während der Fahrt mit Informationen über die Landstriche durch die wir fuhren und Städte, an denen wir vorbeikamen.
Zu jeder Stadt, die wir besuchten, bekamen wir Karten und eine Einweisung, so daß wir sicheren Schrittes unsere Erkundungen durch Bern, Fribourg und Freiburg machen konnten.
Das Picknick auf der Schweizer Alm war reichhaltig und lecker, die Betreuung herzlich!
Ein besonderer Höhepunkt jedoch war, als uns Frau Zimmer im Bus Besinnliches, Lustiges oder auch hunsrücker Mundart vorlas.
Da wurde so manches Tränchen heimlich aus dem Augenwinkel getupft.
Die gab es auch, als wir uns nach diesen Tagen voneinander verabschieden mußten.
Ich bedanke mich für ein Wochenende, daß sich nur schwer in Wort fassen läßt.
Ich wünsche Ihnen ".....einen guten Weg und ein gutes Leben"
Beate Junkermann

Dienstag, 08-07-08 12:22
  Regina u. Rudolf Horn aus aus Brühl

Dienstag,08-07-08
Helsinki[..] vom 26.6.-3.7.2008
Wir waren begeistert von den Metropolen und den wieder aufgebauten Zarenschlössern rund um St. Petersburg, die uns fachkundig und mit großer Begeisterung erschlossen wurden.
Die Reiseleitung durch Marlene Zimmer und Wolfgang Volk war wie immer professionell. Wieder haben wir die täglichen Möglichkeiten genutzt, "was mit der Gruppe machen zu können" u n d Dinge auf eigene Faust zu unternehmen, genau das Richtige für uns als "50 + Generation". Danke für die zahlreichen liebevolle Detaills, die zu einer stimmigen Entdeckungsreise gehören.

Sonntag, 06-07-08 13:05
  Marlies+Werner Naasner

Helsinki-Tallin-St. Petersburg vom 26.6.-3.7.2008
Es war eine großartige Reise, sowohl von den vielfältigen Eindrücken als auch von der Organisation und Betreuung durch die mitreisenden "Chefs" (Frau Zimmer und Herr Volk). Rußland ist ja , nicht nur wegen der anderen Schrift, für Fremde etwas schwierig zu "bedienen". Umso mehr ist die perfekte Organisation und Reiseleitung in St. Petersburg hervorzuheben - Frau Elena Stepanowa - hat sich wie eine Mutter um uns gekümmert.
Insgesamt eine tolle Reise - arttours kann man nur weiterempfehlen.

Mittwoch, 19-03-08 20:48
  Gisela Haupert aus Völkenroth

Marokko 4. bis 11. März 2008
Ich kann mich dem Bericht aus dem Schwabenland nur anschließen, es war eine herrliche Reise, wir haben viel gelernt über das Land, insbesondere auch dadurch, dass wir einen Insider als Reisebegleiter hatten, Mohamed hat uns z. B. viele Informationen in interessanter Weise rübergebracht über Islam, allgemeine Daten über das Land, Wirtschaft, Bevölkerung, Stellung der Frau etc.. Ich kann nur sagen, danke für einen tollen Urlaub, der mir persönlich viel Kraft und Energie gegeben hat, die Reiseleitung durch Frau Zimmer war super, von den Eindrücken,die wir gewonnen haben, rede ich immer noch mit Begeisterung, die mittlerweile entwickelten Fotos tun ein übriges und an dieser Stelle wiederhole ich mich gerne: "Ich war nicht zum letzten mal mit Arttours unterwegs". Bin mal gespannt, was als nächstes Highlight angeboten wird, ich fang schon mal an zu sparen!
Tschüß bis zum nächsten mal und schöne Ostern wünscht Gisela Haupert

Mail: Gisela.Haupert(at)t-online.de

Mittwoch, 19-03-08 12:23
  Eberhard Vöhringer aus Pfullingen

Marokko 4.-11. März 2008 mit arttours
44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich früh morgens auf dem Hahn, wie die Ureinwohner dort zu sagen pflegen. Bei Schneetreiben bestiegen wir die Boing 737 in Richtung Marrakesch. Am Fughafen Marrakesch war die Einreise sehr ätzend und erinnerte ein wenig an die Einreise am Bahnhof Friedrichstraße in die DDR.
Wir hatten es geschafft und vor uns lagen eindruckvolle und herrliche Tage im Land zwischen Europa und Afrika. Mohamed, sein Busfahrer und sein „Bus-Diener“ erwarteten uns am Flughafen und gleich ging es in die Stadt. (Hopp, hopp, gema, gema war Mohamed`s Leitspruch auf der ganzen Reise, es war auch gut so.) Zunächst Geld umtauschen in einer noblen Bank, dann hinein in das Gewühle, dem Berichterstatter ist ganz anders geworden. Menschen, Autos, Mofas, Tiere, hupen schreien, irgendwie eine Ordnung höheren Grades, es funktioniert. Dann erstes Essen in Marokko: Der Schreiber noch zaghaft ob der afrikanischen Küche, er isst eine Pizza ; sie war gut.
Dann wieder in die Stadt, durch den Souk kreuz und quer mit Begleiter. Verkaufsveranstaltung beim Gewürz- und Kräuterladen mit Massagen. Mohamed hat das immer organisiert, sicher nicht zu seinem Schaden.
Auf dem Platz der Gehängten, auch Gauklerplatz genannt, ein Gewusel von Leuten, Märchenerzählern, Kobras, die einen anstarren, Essen, das im Freien ohne westeuropäische Hygienemaßstäbe zubereitet und angeboten wird. So ist Marokko!
Abends ins Hotel, vorher Einkauf von marokkanischem Wein in einem Hinterhof, im Hotel gab es keinen Alkohol. Das Essen war sehr gut. Den Wein tranken Stenglein’s und Vöhringer’s auf dem Zimmer. Vor uns eine Baustelle, der Baubetrieb, lieber keine Worte darüber verlieren, nur soviel, in Deutschland wäre die Baustelle innerhalb kürzester Zeit von der Polizei eingestellt worden. Nächster Tag: Fahrt in den Hohen Atlas in die Region der Berber. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Wenn keine Fernsehschüsseln auf den Lehmhäusern da gewesen wären und die Straße nicht asphaltiert wäre, käme man sich vor wie vor tausend Jahren. Eine herrliche Landschaft breitet sich vor uns aus; es grünt und blüht in dieser Zeit überall, wo es Wasser hat. Daneben Wüste und Mohamed treibt uns durch den Tag mit hopp, hopp. Mittagessen und danach Gudrun auf einem Maultier einen Fluss überquerend. Es ist Nacht, als wir wieder in Marrakesch ankommen, ein herrlicher Tag geht zu Ende. Der nächste Tag steht im Zeichen von Einkäufen und einer Kutschfahrt im Konvoi durch die City. Fantasia-Abend , eine Veranstaltung, die dem Schreiber nicht sonderlich gut gefiel, weil sie für ihn sehr kommerziell wirkte.
Am nächsten Tag an den Atlantik. Mohamed hatte natürlich wieder für einen technischen Halt gesorgt; dort konnte man sich mit Ölen versorgen. Essaouira grüßte uns bei windigem Wetter. Wieder gab es keinen Stoff im Hotel; unsere Medizin neiget sich auch bald dem Ende zu, also war das Trinken von Mineralwasser und Drinks ohne angesagt. Früh am nächsten Morgen ging es los in Richtung Norden. Wir fuhren fast 400 km in Richtung Casablanca und Rabat. Kurze Besichtigung von der Moschee, dazwischen ein Mittagessen, das nicht sonderlich gut war und von dem der Chronist am anderen Tag auch noch zu leiden hatte, dann nach Rabat, Stadtrundfahrt und Besichtigung auf japanisch. Am anderen Tag Weiterfahrt nach Meknes. Manche haben vor der Abfahrt noch gut gehandelt, denn für ein paar DH und einen Kugelschreiber gab es eine schöne Halskette, na wer sagt’s, es klappt doch mit dem Feilschen! An dieser Stelle ein persönlicher „Einschub“ des Schreibers: Unser Mohamed sein Busfahrer und sein Busdiener waren einfach toll. Zum Schluss des Berichtes dann noch mehr dazu und natürlich über unsere Chefin Daniela; aber das muss auch einmal dazwischen gesagt werden!. Dann am anderen Tag nach Fes; die Stadt hatte sich für uns fein gemacht. Überall Fahnen, Putzkolonnen und Mustafa, unser Reiseleiter in Fes. Aber nicht für uns, wie sich bald herausstellte, denn der König war in der Stadt. Aber egal. Mustafa führte uns mit Begleiter durch die alte und neue Stadt. In der alten Stadt, wo es keinen richtigen Stadtplan gibt arbeiten die Handwerker und die Händler wie vor „Urzeiten“. Aber es funktioniert und das soziale Gefüge in dieser Enge arbeitet wohl ohne größere Probleme. Nur der Tourist muss sich dann schnell verkrümeln irgendwo, wo er Platz hat und das ist so eine Sache, wenn Ballak, Ballak gerufen wir. Zwischendurch ein herrliches Mittagessen mitten in der Altstadt, dann weiter zu den Gerbern; dem Chronist ist trotz dem Pfefferminzsträußchen nach einem dreifachen Schnaps oder dergleichen zu Mute, aber es gab nichts, außer einem Tee im Teppichladen, wo wie immer kein Kaufzwang war, aber immer alles dann doch an den Mann, an die Frau gebracht werden wollte; natürlich mit kräftigem Handeln. Manche haben tatsächlich mit einem Teppich, zusammengelegt in einer Tragtasche, den Laden verlassen. Zwischenzeitlich haben Einige das „Durchfallen“ hautnah erlebt. Aber was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter. Hier an dieser Stelle ein „sprachlicher“ Einschub: Wir haben neue Wörter gelernt: Einbussen, ausbussen, sandieren, toilettieren, der Chronist ist sich noch nicht im Klaren, ob die Dudenredaktion diese Wörter dereinst anerkennen wird. Uns allen aber haben sie gefallen, ebenso wie hopp, hopp, gema, gema., darf ich rein oder die Karawane zieht weiter. Der Abschluss unserer Reise ist bei den Töpfern vor der Stadt, die Karawane kauft nochmals ein, die letzten DH werden ausgegeben.
Es geht zum Flughafen Fes, eine größere Bushaltestelle könnte man sagen, wo ab und zu mal ein Flieger vorbeikommt. Tatsächlich eine Boing von Ryanair landet und nimmt und dann mit in Richtung Heimat.
Beim Anflug auf den Hahn werden wir an die hamburgische Landung erinnert. Orkanartige Böen und starker Regen, das ist das Begrüßungswetter in der Heimat. Der Pilot bringt den Vogel gut herunter; nach 8 Tagen geht eine zauberhafte Reise zu Ende.
Der Chronist sagt ein herzliches Danke an Mohamed und seine Mannen und besonders an Daniela für die umsichtige, herzliche und einfühlsame Reiseleitung.
Geschrieben im Angesicht voller Eindrücke aus Marokko,
inschallah
Eberhard Vöhringer


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